Der Mann, der durch die Wand gehen konnte

Jens Wawrczeck spricht und singt

Die Geschichten

Bizarr, bissig und fantastisch in jeder Wortbedeutung sind die drei ausgewählten Geschichten von Marcel Aymé. In der Titelerzählung entdeckt ein farbloser Finanzbeamter seine Gabe, durch Wände gehen zu können. Was zu einer beeindruckenden Karriere führt – und zu seinem frühen Ende. In „Die Sabinen“ vervielfältigt sich eine brave Ehefrau und frönt überall gleichzeitig ihren Leidenschaften. Und „Die Lebenskarte“ wird von der Regierung verteilt, um die Lebenszeit gewisser „unnützer“ Personen zu regulieren, allen voran: Schriftsteller. Definitiv boshaft und garantiert amüsant.

Der Song

Den Text zu „La Complainte de la Butte“ schrieb Jean Renoir für seinen 1954 erschienenen Film „French Cancan“. Das, frei übersetzt, „Klagelied von Montmartre“ ist ein melancholisch schöner Walzer über die Liebe eines Poeten im berühmten Künstlerviertel der Belle Epoque.

Der Autor

Der Eigenwillige.

Marcel Aymé konnte auf 43 Jahre Erfolg als Schriftsteller zurückblicken. Er war beliebt. Aber nicht bei den Kritikern, denn sie konnten ihn nicht einschätzen. War er ein Phantast? Ein Surrealist? Ein Realist? Er war alles und genau das macht seine Kunst aus.

Die Presse

„Wawrczeck entpuppt sich als Frankophiler, der Paris und die schrullige Welt des Montmartre fabelhaft mit Leben füllt. Er ist geradezu verliebt in seine Charaktere, vor allem der heuchlerische und selbstmitleidige Protagonist in „Die Lebenskarte“ gelingt ihm ausgezeichnet. Danken muss man ihm für die Wahl des bei uns eher unbekannten Aymé, überrascht darf man sein, wenn er sich zum Abschluss als Chansonnier zeigt – und punktet.“ bücher Magazin

„(…) Jens Wawrczeck hat vier Erzählungen aus dem Jahre 1943 für dieses Hörbuch neu entdeckt – und liest sie mit einer feinen, weichen Stimme voll französischem Flair …“ ( Hessischer Rundfunk), Hessischer Rundfunk Bestenliste Hörbuch

Informationen zum Hörbuch:

12,99 €

Dauer: 70 Minuten