Als ob nichts geschehen wäre

Jens Wawrczeck spricht und singt

Die Geschichte

Ein viktorianisches Haus im Süden Londons. Sieben Kinder leben hier mit ihrer schwerkranken Mutter. Als sie stirbt, verheimlichen die Geschwister aus Angst vor dem Waisenhaus ihren Tod. Sie leben weiter „Als ob nichts geschehen wäre.“ Eines Tages taucht ein Fremder auf und behauptet ihr Vater zu sein … Bei seiner Erstveröffentlichung Anfang der 60er Jahre wurde das Buch gefeiert, wenige Jahre nach dem Erscheinen von Jack Clayton grandios verfilmt – und dann vergessen. Jens Wawrczeck hat den gewagten, vielschichtigen Roman wiederentdeckt und legt eine Hörfassung vor, die den Schrecken der Handlung erfahrbar macht und tief berührt.

Der Song

Dem unheilschwangeren Text folgt ein populäres Schlaflied. „Sleepy Baby“ setzt einen sanften, versöhnlichen Schlusspunkt unter die Handlung. Unter anderem erschien das Stück 1964 auf „With a Smile and a Song“, einer LP mit Kinderliedern, gesungen von Doris Day.

Der Autor

Der Wiederentdeckte

Julian Gloag wuchs in London auf und arbeitete einige Zeit als Publizist in New York. Nach der Veröffentlichung von „Als ob nichts geschehen wäre“ 1963 wandte er sich komplett dem Schreiben zu. Zu seinen bekanntesten Romanen zählt „A Sentence of Life“ von 1967.

Die Presse

„Das Hörbuch gleicht einem Seiltanz. Immer wieder gibt es jene scheinbar harmlosen normalen Momente, denen man glauben will. Dann wieder dreht sich die Handlung und die Kinder könnten einem als gefühllose Monster erscheinen, wenn, ja, wenn das Buch nicht so stringent aus Kindersicht geschrieben wäre. (…) Die Tragik, die Dramatik und auch die Komik der Geschichte fängt Wawrczeck mit viel Erzähllust und Spielfreude ein.“ NDR Kultur

Informationen zum Hörbuch:

19,99 €

Dauer: 476 Minuten